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Erzdiözese durch das Bauen geprägt
zum Abschied Gold für Diözesanarchitekt Mag. Peter Schuh
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Mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der hll. Rupert und Virgil dankte EB Kothgasser Architekt Schuh für sein verdienstvolles Wirken für die Erz- diözese. Mit ihm freuten sich Gattin Ursula, FIKA- Direktor KR Lidicky (li.) und Diözesankonservator Prälat Johannes Neuhardt (re.). Foto: kral
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Mit Jahresende 2006 geht Architekt Mag. arch. Peter Schuh in Pension. Vergangenen Sonntag zeichnete ihn Erzbischof Dr. Alois Kothgasser für seine Verdienste um die Erzdiözese Salzburg mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen der hll. Rupert und Virgil aus.
Salzburg. Zahlreiche Weggefährten, Freunde und Angehörige konnte Finanzkammer-Direktor KR Josef Lidicky zur „Begegnung mit Peter Schuh“ in St. Virgil begrüßen. Er dankte dem Jubilar für seinen Einsatz für das kirchliche Bauen; als Leiter des Bauamtes habe er 27 Baubudgets verantwortet, in Jahren stagnierender Finanzen eine nicht immer leichte Aufgabe.
Diözesankonservator Prälat Dr. Johannes Neuhardt würdigte in seiner Laudatio Architekt Schuh als einen Architekten, der mit seinem Schaffen die Erzdiözese „grundstürzend verändert“, „innovative Akzente gesetzt“ und „wahrhaft tiefe Furchen und Spuren hinterlassen“ habe. Dabei sei es Schuh nie um „megalomanische Projekte“ gegangen, vielmehr habe er „Räume in der Harmonie mit dem historisch gewachsenen Bestand gestaltet und der auf den Menschen gestalteten Architektur“. „Die Feingliedrigkeit des Differenzierten, das sich anpassen und unterordnen unter die Kraft des historisch Gewachsenen war stets deine
Stärke, sodass mehr als einmal am Schluss die Frage im Raum stand: War denn hier überhaupt ein Architekt am Werk? Das ist das schönste Lob das man hören kann.“
Mag. Peter Schuh wurde am 16. November 1941 in Zell am Ziller geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter Clemens Holzmeister und Ernst Anton Plischke. 1980 wurde er Leiter des Bauamtes der Erzdiözese Salzburg.
Karl Roithinger