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Kirche nah

Ein Gespür für den richtigen Ton

Gerrit Stadlbauer leitet mit
Leidenschaft die Nach-
wuchschöre der Dommusik.
Gerrit Stadlbauer weckt die Freude am Singen beim Nachwuchs der Salzburger Dommusik.

SALZBURG.
„Die meisten Kinder beginnen bei uns mit sieben oder acht Jahren zu singen. Das ist auch am sinnvollsten, denn später hätten sie sehr viel aufzuholen. Dennoch beginnen manche Kinder auch später bei uns zu singen“, erläutert Gerrit Stadlbauer den Beginn vieler junger Sänger und Sängerinnen bei den Domkapellknaben und -mädchen. Für die ganz Jungen ab vier Jahren gibt es noch die musikalische Früherziehung und die Vorbereitungsgruppe. „Ich führe mit einem spielerischen Ansatz die Kinder zum Singen heran und baue mit ihnen eine emotionale Ebene zur Musik auf“, erklärt der Student für Gesangspädagogik und Musikerziehung, der selbst bei den Domkapellknaben „groß geworden ist“.
Die Ausbildung bei den Domkapellknaben und -mädchen fußt auf drei Säulen: zwei Chorproben pro Woche, Einzelstimmbildung und Blattsingen, das ist, vereinfacht gesagt, das Singen nach Noten. Stadlbauer: „Wir verwenden dafür die Solmisation. Da werden den Notensilben Handbewegungen zugeordnet. Das vereinfacht das Einstudieren neuer Lieder.“ 
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