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Gründer: Hl. Rupertus
Radiogottesdienst aus der Stiftspfarre Seekirchen
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Verstehen sich als geistlicher Motor der Pfarre
Seekirchen: Pastoralassistent Schaidreiter,
Stiftspropst Pfr. Graber und Kooperator Mattel (v. li.).
Fotos: Aschauer
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Als der hl. Rupert im Jahr 696 von Lorch nach Salzburg reiste, führte ihn sein Weg auch nach Seekirchen am Wallersee. Dort gründete er zu Ehren des hl. Petrus seine erste Kirche auf dem Gebiet der heutigen Erzdiözese. Noch heute ist die Stiftskirche dem Apostel geweiht.
SEEKIRCHEN. Die Stadtgemeinde Seekirchen zählt fast 10.000 Einwohner, rund 7.700 davon sind Katholiken. Damit zählt die Flachgauer Pfarre zu den größten in der Erzdiözese. Pfarrer Mag. Franz Graber, er ist zugleich Stiftspropst, hat also einiges zu tun. Unterstützt wird er dabei von Kooperator Mag. Harald Mattel, Pastoralassistent Mag. Gerhard Schaidreiter und hunderten ehrenamtlichen Mitarbeitern. Graber weiß um den Wert der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern Bescheid: „Die Pfarre muss ein Netz von vielen Menschen sein damit sie funktioniert. Man muss ihnen etwas zutrauen und sie arbeiten lassen. Wir Hauptamtlichen sind dabei so etwas wie der geistliche Motor.“
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Die Stiftspfarrkirche Seekirchen
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Dem Stiftskapitel, dem Graber als Propst vorsteht, gehören sechs Kapitularkanoniker und zwei Ehrenkanoniker an. In früherer Zeit haben die Priester im Stift gelebt und sind von dort aus in die Pfarren zum Feiern der Gottesdienste gegangen. Heute leben sie selbstverständlich in ihren Pfarren und treffen sich mehrmals im Jahr in Seekirchen. Gegründet wurde das Kollegiatsstift 1676 vom damaligen Erzbischof Max Gandolf zu Ehren des hl. Rupert. Die Kirche wurde zur Kollegiatskirche erhoben.
An diesem Sonntag, 6. März, hält Dechant Graber in der Stiftspfarrkirche den Radiogottesdienst, der von 10 bis 11 Uhr von den ORF Regionalradios ausgestrahlt wird. Die musikalische Gestaltung kommt vom Franziskuschor Seekirchen und einer Instrumentalgruppe unter der Leitung von Christine Riedl, an der Orgel spielt Josef Leist.
Gottfried Aschauer
Via Nova
Der Gedanke zu einem Pilgerweg ist ihm bei seiner Pilgerreise entlang des Jakobswegs gekommen, erzählt Seekirchens Bürgermeister ÖR Johann Spatzenegger. Am 3. Juli dieses Jahres wird aus dem Projekt Realität: im bayrischen Aigen am Inn erfolgt die Eröffnung der Via Nova, ein Pilgerweg auf den Spuren des hl. Rupert von Regensburg nach Seekirchen und des hl. Wolfgang von Regensburg nach St. Wolfgang. Spatzenegger möchte, dass es sich bei der Via Nova nicht um ein touristisches Strohfeuer handelt. Deshalb wird ab 1. April im Bildungszentrum St. Virgil ein Kurs für Pilgerwegbegleiter angeboten. Infos dazu beim Stadtgemeindeamt und in St. Virgil.