WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG
| Home | Erzdiözese | Österreich | Weltkirche | Glaube | Leserforum | Sarah&Daniel | Serien | Verlag | Kontakt | Neu-Abo   

Diese Seite kommt aus dem Archiv!

Offene Rechnungen

Dr. Hans Henzinger,
Psychologe und Psycho-
therapeut, Schulpsycho-
loge in Tirol.
Während der Großteil der Schülerinnen und Schüler damit begonnen hat, die Ferien zu genießen, ein wenig zu jobben oder ein Praktikum zu absolvieren, können etwa 15 Prozent von ihnen das Schuljahr noch nicht ganz abhaken. 1–2 Wiederholungsprüfungen wollen im Herbst gemacht sein. Zwei Monate sind ausreichend Zeit, sich einerseits zu erholen und andererseits auch ernsthaft vorzubereiten. Doch auch hier gilt zuerst: Abschalten! Weg mit den Schulsachen! Anfang August wird es Zeit, mit den Vorbereitungen zu beginnen, mit der Erstellung eines Planes. Folgende Überlegungen sollten Berücksichtigung finden:
* einen festen Zeitpunkt fürs Lernen reservieren (am leichtesten lernt man in der Früh).
* Einteilung des Stoffes in bewältigbare Portionen.
* am Beginn steht die Wiederholung des bereits Gelernten.
* die Woche vor den Prüfungen für Wiederholungen reservieren.
* vom Überblick zum Detail.
* nicht büffeln, sondern Sinnzusammenhänge erarbeiten.
* zum gelernten Stoff Fragen formulieren und laut sprechend beantworten.
* Belohnungen: Baden, Kinobesuch, Freunde, Ausflüge, Sport.
* wenn man sich wo nicht auskennt, nachfragen!
Und bezüglich der Prüfungen – auf alle Fälle antreten: viele schaffen Wiederholungsprüfungen, warum nicht auch du?



TIPP: Ferien und Lernen können gut zusammenpassen, wenn man lernt beides zu planen. Und wer darauf achtet, wie Lernen leichter geht, erspart sich viel Kraft und Ärger.



Vorteilsclub