WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG
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Gastkommentar

Vom Sozial-Wort zur Sozial-Tat

Mag. Franz Borstner von der
Geschäftsführung des
Arbeitslosenfonds der Erz-
diözese Salzburg
Durch die Erwerbsarbeit und die Höhe des daraus resultierenden Einkommens werden Menschen bewertet. Arbeitslose und Menschen ohne Erwerbschance werden dadurch buchstäblich „wertlos“ gemacht. Deshalb ist Arbeitslosigkeit ein sehr schweres Los. Wenn Jugendliche keine Chance bekommen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden . . . (Sozialwort S. 69)
Wer Arbeit sucht, fühlt sich in dieser Situation oft allein gelassen und ausgeschlossen. Wir dürfen da nicht tatenlos zusehen, sondern sind gefordert. Wir als reiche Gesellschaft müssen gerade jenen Schutz und Sicherheit vermitteln können, die aufgrund von Arbeitslosigkeit in ihrer Existenz bedroht sind. Als Kirche sind wir das Gewissen unserer Gesellschaft, die Anwälte der Ausgegrenzten und Benachteiligten! Über alle Interessensgruppen hinweg müssen wir menschengerechte Lösungsansätze fördern. Der Arbeitslosenfonds der Erzdiözese Salzburg (ALF) ist bemüht, die Solidarität mit arbeitslosen Menschen in der Kirche und darüber hinaus zu wecken, die wahre Situation von Arbeitssuchenden aufzuzeigen und konkrete Unterstützung für die Betroffenen anzubieten. Bitte arbeiten Sie mit uns an einer Gesellschaft, die auch weiterhin eine solidarische Gemeinschaft bleibt.



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