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Thema im Gespräch

Wir brauchen einen Lebensschutzplan

ÖVP-Klubobfrau Mag. Gerlinde
Rogatsch: „Seriöse Motivforschung,
nicht Mutmaßungen, sind eine
Grundvoraussetzung, um treffsichere
Hilfe für ungewollt Schwangere anbieten
zu können.“ F.: privat

Salzburg. 30.000 bis 40.000 Kinder sterben in Österreich jedes Jahr durch Abtreibungen. „Während es in fast allen europäischen Ländern genaue Statistiken und Motivforschungen über die Anzahl und Gründe von Abtreibungen gibt, ist das bei uns nicht der Fall“, sagt die Obfrau des ÖVP-Klubs im Salzburger Landtag, Mag. Gerlinde Rogatsch. Sie fordert deshalb auf der Basis dieser Untersuchungen einen „Nationalen Lebensschutz-Plan“ mit geeigneten Maßnahmen, um die – verglichen mit den rund 78.000 Geburten – hohe Zahl an Abtreibungen zu reduzieren. „Es geht darum, möglichst vielen Frauen und Familien finanzielle, zeitliche und mentale Unterstützung als Ausweg aus ihrer Notsituation geben und konkrete Hilfen anbieten zu können. Selbstverständlich ist es unser Ziel, dass auch Kinder einer ungewollten Schwangerschaft eine Chance zum Leben bekommen“, sagt Rogatsch. karl.roithinger@rupertusblatt.at



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