
Ein Stein für den Kirchenchor, einer für den Pfarrgemeinderat, ein Stein für die Tischmutter und einer für den Opa, der absammeln geht – eine Kirche aus vielen bunten Steinen bauten Pucher Volksschüler mit ihrer Religionslehrerin Maria Steinacher Foto: Franz Hobiger jun.
ihrer Pfarre zum Geburtstag. Mit einem Festgottesdienst und buntem Treiben rund um Kirche und Pfarrzentrum wurde am letzten Junisonntag gefeiert, dass Puch vor 80 Jahren von einer Halleiner Filiale zur selbstständigen Pfarre geworden war. Die Pfarrerhebung im Jahr 1930 war die Krönung eines jahrzehntelangen Bemühens, die Seelsorge und den Religionsunterricht mit einem eigenen Pfarrer auf neue Beine zu stellen.
Aus heutiger Sicht ist allerdings das Kapitel „Puch mit eigenem Pfarrer am Ort“ ein sehr kurzes in der mehr als tausendjährigen Geschichte des Christentums in Puch. Nicht einmal hundert Jahre wohnte ein Priester in Puch, ihr christliches Leben mussten die Frauen und Männer immer schon weitgehend selbst organisieren. Das Jubiläum war Anlass, für dieses Engagement in der Weitergabe des Glaubens zu danken.