
„Traditionelle Palmbuschen binden wir mit den richtigen Zweigen“, berichtet Religionslehrerin Maria Plainer aus Seekirchen. Dabei dürfen folgende Reiser nicht fehlen: Palmkätzchen, Zeder, Segen, Wacholder, Stechpalme, Eibe, Buchs. Mit Weiden werden sie gebunden und auf einen Haselnussstock gesteckt. Diese Gebinde symbolisieren jene Zweige, mit denen Jesus beim Einzug in Jerusalem begrüßt wurde. Sie bestehen aus meist wintergrünen heimischen Pflanzen.
Das Besondere am Palmbuschenbinden in der 4b-Klasse der Volksschule: Die Mädchen und Buben lernen die Kunst von Erfahrenen: Felix Wuppinger, Andreas Schober und Paula Haslauer brachten Wissenswertes mit in die Schule. „Den kleineren Kindern wird es gezeigt und sie binden einen für ihre Klasse. Natürlich werden sie eingeladen, ihn am Palmsonntag zur Weihe mitzunehmen“, sagt Plainer.
In den Tagen der Heiligen Woche vor Ostern, dem höchsten Fest der Christen, zeigt die Pilotpfarre Seekirchen, was sie bietet: Feiern, Kultur und Umweltschutz werden groß geschrieben – getreu dem Motto der Kampagne „Gut, dass es die Pfarre gibt“. Seite 16, 17 und 18