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Thema im Gespräch

Lebensfundament, nicht Schulden

Bischof Scheuer: „Jugend braucht
Begleitung durch Menschen, die
nicht nur an sich selbst interessiert
sind.“ Diese müssten „selbst auf festem
Grund stehen, Vertrauen vermitteln und
Freude am Blühen anderer haben“.

 

Innsbruck. „Die Gesellschaft schuldet der Jugend ein gutes Lebensfundament und einen guten Start ins Leben“: Das hat Bischof Manfred Scheuer beim Medienempfang der Diözese Innsbruck mit Blick auf den heute oft diagnostizierten „Generationenkampf“ betont. Der Bischof nahm auch Bezug auf die aktuelle europäische Finanzkrise und die mit ihr verbundene Hypothek für junge Menschen und künftige Generationen. Was junge Menschen bräuchten, wären „offene Türen“ und „echte Gelegenheiten“, so Scheuer. Junge Menschen bräuchten die Möglichkeit herauszufinden, „wer sie sind, was sie wollen, was sie können, wenn sie im Leben einen guten Weg gehen möchten“. Weiters gehe es um Anerkennung und um ein „Warum“ im Leben, nach dem die Jugend suche. Von der Erwachsenengeneration forderte der Bischof Verantwortung und Einsatz dafür ein, den Jungen nicht „Schuldenberge, Scherbenhaufen oder verbrannte Erde“ zu hinterlassen.kap

 



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