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Thema im Gespräch

Für ein „Menschenrecht auf Nahrung“

Caritas-Präsident Küberl: „Eine
Zukunft ohne Hunger muss obers-
te Priorität der politischen Ent-
scheidungsträger werden.“ Allein
7.000 Kinder sterben täglich an den
Folgen von Hunger und Unterernährung.

 

Wien. Österreichs Regierung soll sich beim „Rio+20“-Gipfel für ein „Menschenrecht auf Nahrung“ und verbindliche Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels stark machen, fordert Caritas-Präsident Franz Küberl. „Ernährungssicherheit muss ganz oben auf die Agenda.“ Dazu gelte es, der Spekulation auf Nahrungsmittel wie auch dem „Landgrabbing“, bei dem global agierende Unternehmen vor allem in Entwicklungsländern im großflächigen Stil Agrarland aufkaufen, ein Ende zu setzen. Insgesamt müsse die weltweite Wirtschaft „auf Nachhaltigkeit und Fairness ausgerichtet“ werden, so der Caritas-Präsident. Beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel in Rio beraten zehntausende Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft über drängende Probleme im Bereich Umwelt, Ressourcen und Klima und neue Wege für eine nachhaltige Entwicklung. Österreich ist durch Umweltminister Nikolaus Berlakovich vertreten. karl.roithinger@rupertusblatt.at

 



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