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Feierten gemeinsam die Weihe: Ausbildungsleiter Foto: eds |
Zu Diakonen hat Erzbischof Alois Kothgasser fünf Ehemänner und Familienväter im Salzburger Dom geweiht.
Salzburg. Sie kommen aus unterschiedlichsten Berufen und Tätigkeitsfeldern. Die Neugeweihten setzten mit ihrer Bereitschaft, Diakone zu werden, ein starkes Zeichen: zum einen ein Zeichen einer dauerhaften Bindung an eine Aufgabe, für die sie, wie die Kirche sagt, mit einem unauslöschlichen Prägemal gestärkt wurden. Zum anderen ein Zeichen der Hingabe an Christus, die für Verheiratete und Zölibatäre gleichermaßen unerlässlich ist. Ihre Aufgabe wird es sein, in unterschiedlicher Weise auf die Not der Menschen zu schauen, als Pfarrassistent ebenso wie als Caritasdirektor, als nebenberuflicher Diakon in der Pfarre, wie als hauptamtlicher Mitarbeiter in der Kranken- und Altenpastoral oder im Religionsunterricht.
Diener in der Nachfolge Jesu
Der Dienst des Diakons hat seinen Ort an der Schnittstelle zwischen Gottesdienst und Menschendienst. Einem Gottesdienst ohne den Blick auf die Not der Menschen fehlt die Erdung, das soziale Engagement ohne die eröffnende Schau der Liturgie auf das Mysterium Gottes bleibt letztlich ziel- und hoffnungslos. Ausnahmslos allen soll durch den Dienst der Diakone bewusst werden, dass wir in der Nachfolge Jesu Diener sind, dienen sollen und dienen dürfen, wie er gedient hat.
Diakon Albert Hötzer