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Geografische Schwerpunkte waren 2011 Afrika |
Wien/Berlin. Aus den Hilfsgeldern hat das Hilfswerk im Vorjahr rund 67 Millionen Euro direkt in 4.634 pastorale Projekte in 145 Ländern auf allen Kontinenten weitergeleitet. Der größte Teil des Geldes floss mit 29,3 Prozent in verschiedene Bauprojekte an Kirchen, Klös-tern und Gemeindezentren in aller Welt, wie der geschäftsführende „Kirche in Not“-Präsident Johannes Freiherr Heereman von Zuydt-wyck erklärt.
Hilfen für die tägliche pastorale Arbeit, Katechese und Bibel-apostolat machten 27 Prozent aus. Für Messstipendien und andere Existenzhilfen für Priester und Ordensleute wurden 19,3 Prozent der Mittel aufgewendet. Insgesamt bekam das Hilfswerk 2011 Zuwendungen von 82,1 Millionen Euro. Das sind um 4,8 Millionen Euro weniger als 2010. Der österreichische Zweig konnte sich jedoch über ein Spendenplus von 2,47 auf 2,54 Millionen Euro freuen. kap