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Dieses syrische Kind ist der Gewalt in seiner Foto: P. Nicholson/Caritas |
Syrien. Papst Benedikt XVI. ist über das Massaker im syrischen Hula tief betroffen.
Vatikan/Damaskus. Das Blutbad, bei dem mehr als 100 Menschen, darunter 49 Kinder, ums Leben kamen, „schmerzt und besorgt den Papst und die ganze katholische Gemeinschaft sehr“, heißt es in einer Erklärung aus dem Vatikan. Der Papst fordere alle Seiten auf, weiterhin eine friedliche Lösung des Konflikts durch „Dialog und Versöhnung“ anzustreben. Auch die Gläubigen und Oberhäupter der verschiedenen Religionen seien aufgerufen, durch Gebet und Zusammenarbeit den Frieden für das Wohl der gesamten Bevölkerung zu fördern.
Der UN-Sicherheitsrat hat das syrische Regime für den Angriff verantwortlich gemacht und die Tötungen verurteilt. Die Führung in Damaskus verwies hingegen auf „terroristische Banden“. Am Dienstag ist der UN-Sondergesandte Kofi Annan erneut zu Gesprächen mit Präsident Bashar al-Assad in der syrischen Hauptstadt eingetroffen.
kap