WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG
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Kirche nah

Vorbild für Jung und Alt

Jahrzehntelang „Herz“ der
Pfarrcaritas Saalfelden:
Marianne Hörl.
Viele Jahre war Marianne Hörl in der Pfarrcaritas Saalfelden für Menschen in Not tätig. Die Caritas Salzburg ehrte ihren Einsatz mit der Verleihung der Elisabethmedaille.

SAALFELDEN.Als es nach Ende des Zweiten Weltkrieges nötig war auf lokaler Ebene Hilfe zu organisieren, wurde 1946 in Saalfelden die Pfarrcaritas gegründet. Eine der eifrigsten „Aktiven“ war Marianne Hörl, die ihre ganze Kraft zur Verfügung stellte. Seit Anfang der neunziger Jahre wirkte sie als Obfrau. Zu den umfangreichen Aktivitäten des Vereins gehört neben der jährlichen Organisation der Haussammlung und dem Führen der „Kleiderkammer“ vor allem die Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Mit ihrem Elan, ihren guten Beziehungen zu öffentlichen Stellen und mit großer Beharrlichkeit bewirkte Marianne Hörl viel Gutes. Bei einer Feier im Pfarrsaal Saalfelden überreichte ihr Generalsekretär Franz Neumayer als Anerkennung die Elisabethmedaille des Caritasverbandes. Der langjährige ehemalige Caritasdirektor Prälat Sebastian Manzl und Dechant Roland Rasser dankten der scheidenden Obfrau für ihren unermüdlichen Einsatz. Die neue Obfrau Evi Wimmer wird dafür sorgen, dass diese Arbeit mit ebenso viel Energie weitergeht. Denn trotz gestiegenen Wohlstandes sind die Aufgaben für die Caritas nicht weniger geworden.  



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