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Zufluchtsort für Hl. Familie

Höchst kreativ waren die Ideen für die Gestaltung von Unterkünften
für die Heilige Familie, die kürzlich bei der Krippenausstellung in Lofer
zu sehen waren. Von der Nuss-Schale bis zum Ross-Geschirr reichte
die Beheimatung der Heiligen Familie; 15 Aussteller präsentierten rund
80 Exponate. Heimatliche Szenen waren genauso vertreten wie
orientalische Motive. Verwendete Materialien wie Wurzeln suchten
die Krippenbauer vielfach im Wald. „Man muss nur die Augen offen
halten“, verriet die Krippenbaumeisterin Heidi Scheul aus Unken. Sie
ist auch Obfrau des Krippenbauvereins Lofer. Die Ausstellerinnen
Angelika Seidl, Herta Stephan, Elfriede Dankl und Krippenbaumeisterin
Heidi Scheul (v. l.) präsentieren hier eine Krippe von Hans-Peter
Hohenwarter.
Die heutigen Weihnachtskrippen gehen bereits auf das Frühchristentum
zurück, doch zeigten die Darstellungen der ersten Jahrhunderte nur das
Jesuskind mit Ochs und Esel. Die Figur der Maria kam erst im Mittelalter
dazu, der hl. Josef sogar noch später. Bereits um 500 aber sind die „Drei
Weisen“ belegt, die ihre Geschenke dem Gotteskind darbringen.


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