WOCHENZEITUNG DER ERZDIÖZESE SALZBURG
| Home | Erzdiözese | Österreich | Weltkirche | Glaube | Leserforum | Sarah&Daniel | Serien | Verlag | Kontakt | Neu-Abo   

Diese Seite kommt aus dem Archiv!

Thema im Gespräch

Verwirrspiel um Familienförderung

Entmündigt sieht Familienver-
bands-Vorsitzende Marie-Lui-
se Zuzan Österreichs Eltern,
wenn der Vorschlag zur
„radikalen Vereinfachung“ der
Familienförderung umgesetzt
werden würde.
Foto: FV

 

Salzburg. „Radikal vereinfachen“ möchte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Familienförderung. „Wer sich ihre dazu gemachten Vorschläge aber genauer ansieht, merkt sehr schnell, dass die angekündigte Vereinfachung nur als Vorwand dient“, kritisiert Marie-Luise Zuzan, Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes Salzburg. Sie befürchtet eine massive Entmündigung der Familien: „Ginge es nach der Frauenministerin, würden die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf radikal einschränkt werden. Der außerhäuslichen Betreuung der Klein- und Kleinstkinder würde dabei der absolute Vorrang eingeräumt.“ Heinisch-Hosek würde damit den Eltern attestieren, dass sie unfähig seien, ihre Kinder pädagogisch wertvoll zu erziehen. Deshalb wolle die Frauenministerin Eltern möglichst schnell wieder im Berufsleben sehen.

michaela.hessenberger@rupertusblatt.at



Vorteilsclub