|
„Ich verspreche dir die Treue in guten wie in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis dass der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren, alle Tage meines Lebens.“ Dieses gegenseitige Versprechen geben sich Brautleute vor dem Priester oder Diakon, den Trauzeugen, Verwandten und Freunden im Angesicht der Kirche und in der Verantwortung vor Gott bei der Eheschließung. Voraussetzungen für das Sakrament der Ehe:
Wer sich für eine katholische Eheschließung entschieden hat, sollte sich frühzeitig mit dem Pfarramt der Gemeinde, in der einer der Partner wohnt, in Verbindung setzen. Im Gespräch mit dem Geistlichen werden der Hochzeitstermin und der Zeitpunkt für das Traugespräch festgelegt.
Im Traugespräch lernen sich das Brautpaar und der Seelsorger besser kennen. Neben dem Ablauf des Traugottesdienstes können auch persönliche Fragen besprochen werden. Die Brautleute erhalten Informationen über Ehevorbereitungskurse, die sich unter anderem mit dem Verständnis von Partnerschaft und dem kirchlichen Eheverständnis auseinandersetzen. Außerdem wird im Gespräch das „Trauungsprotokoll“ ausgefüllt, in dem die Personalien aufgenommen, die Frage nach eventuellen Ehehindernissen, nach der Freiwilligkeit der Eheschließung usw. besprochen werden. Die öffentliche Ankündigung der Eheschließung erfolgt durch die Bekanntgabe in beiden Wohnsitzpfarren. |